Dienstag, 1. Dezember 2009

Abschied

2 Jahre und 7 Monate, solange war Clement in unserem Labor. Die letzten 2 Wochen war Clement schon abwesend, weil er in einem anderen Labor gearbeitet hat und nun ist es so weit, es wird nur noch einen Ausländer in Agatas Labor geben!
Zum Abschied gingen wir in ein Sukiyaki-Lokal. Für mich gab es Kabeljau - einen geschlechtsreifen Dorsch, mit viel Frühlingszwiebel, Tofu, Pilzen - das ganze wird in einer Brühe im Eisentopf (Nabe-style) langsam erhitzt. Köstlich!!!





Sonntag, 29. November 2009

Kibune-Kurama

Unsere Rafting-Runde wanderte von Kibune nach Kurama. Es war fast schon zu spät, um die Herbstfarben dort zu geniessen, doch einige Bäume hatten noch Blätter ;)








Samstag, 28. November 2009

Hozugawa - Arashiyama - Kojoraft

Mein letztes Raftingwochenende in Japan war wirklich speziell. Wir fuhren auf dem Hozugawa bis nach Arashiyama! Die Momiji-Bäume waren wunderschön und die Touristen haben nicht schlecht geschaut, als wir einfuhren. Nach einem Badegang im Sento in der Nähe der Hyakumanben-Kreuzung waren wir bei Kabuki-Sushi und zum Abschluss noch Karaoke.







Montag, 23. November 2009

Tateyama Kurobe Alpine Route


Tateyama Kurobe Alpine Route - so heisst die ewige Reise/Strecke bis man in einem wunderschönen Hochplateau ankommt. Dort befindet sich der höchste Onsen in ganz Japan, auf 2400 Meter und wir haben in der dazugehörigen "Hütte" übernachtet, in der Mikurigaike-Hütte (Ike wie See). Dank bester Organisation hatte ich ein Menü - ohne Fleisch. Das Essen war köstlich!



Dank Hiro war ich bestens ausgerüstet: Snowboard, Rucksack, Snowboard-Schuhe mit Step-in Bindung und Schneeschuhe. Einfach unglaublich!! Arigatou gozaimashita!
Mittlerweile habe ich meinen eigenen Piepser, Lawinenschaufel und Lawinensonde (anscheinend muss das in Japan immer jeder dabei haben, egal wie wenig Schnee da ist...) Wir hatten wirklich Glück, einen Tag bevor wir raufgingen, fing es an zu schneien und so hatten wir wunderschönen, jungfräulichen Schnee!
Bevor es die Tour richtig begann, übten wir unter Hiros Anleitung die Benutzung unseres Lawinensuchgerätes. Seiko und ich haben ein amerikanisches Tracker-Gerät und er ein österreichisches Pieps-Gerät ;)




Der Aufstieg und der Ausblick waren fantastisch. Am zweiten Morgen, wieder mit Neuschnee - konnten wir in einer Höhe von 2750 Meter nicht nur bis zum Japanischen Meer, sonder bis zum Haku-san in der Ishikawa-Präfektur sehen.



Im Vergleich zum Skitourgehen ist die "Schneeschuhwanderei" richtig anstrengend!! Man kann nicht so einfach dahingleiten, das macht die Sache anstrengender. Aber bei dieser schönen Umgebung, vergisst man die Anstrengung und geniesst den Aufstieg einfach!!! Und die Abfahrt - einfach genial!





Auf dem Rückweg, beim Kurobe-Damm:


Sonntag, 15. November 2009

Herbstwanderung bei Kobe

Eine Riesen-Geburtstagswanderung fand am 15. November statt - ich hab gar nicht gezählt, wie viele Leute wir schlussendlich waren. Es war wunderschön - natürlich bei diesen Herbstfarben!!! Es wurde ein "Potluck"-Treffen veranstaltet, jeder bringt was mit und jeder darf bei jedem mitessen. Meine Thema war Käse, Bergkäse, Emmentaler und Gruyere fürs Buffet und ein Mini-Käsefondue...








Mit Seiko und Hiro gings danach noch nach Kobe, wir gingen in ein paar Outdoor-Geschäfte - Vorbereitung fürs nächste Wochenende ;)

Neues von meiner Mantis

Die Gottesanbeterin hat am Samstag in der Früh, eine Oothek an der Decke des Insektariums (meine alten Hirschkäfer-Box) angebracht! Ich konnte diese Aktion sogar mitverfolgen! Mit seinem Hinterleib hat das Weibchen durch Absonderung eines schaumigen Materials diese Minioothek geformt - je nach Ernährungszustand soll eine Oothek 30-300 Eier beinhalten.
Zur Art, ich weiss es noch nicht, gehört auf jeden Fall zur Gattung der Hierodula. In Japan werden sie Harapiro-kama-kiri (ハラビロカマキリ) genannt. In 6-8 Wochen kann ich Nachwuchs erwarten!!!! Allerdings glaub ich, dass es in meinem Haus zu kalt ist! Mal sehen.
Bilder von den mittlerweile 2 Ootheken und dem Ovipositor nach Eiablage folgen noch!

Samstag, 14. November 2009

Herbst

Der Herbst in Kyoto ist einfach schön... Downtown ist es noch zu früh, dafür sind dort die Kirschbäume schön rot, wie hier beim Kamo-Fluss. In Ohara, beim Sanzen-Tempel sind die roten Ahornblätter (Momiji) schon in voller Pracht und einen schönen Gingko hab ich auch noch gesehen:
Bevor man irgendwo hingeht, muss man natürlich im Internet überprüfen, wie weit die Ahornbäume schon sind - hier.