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Freitag, 15. Januar 2010

Kaffeepause bei mir zuhause

Ich hab mir gedacht, ich muss hier auch mal über die Nachteile vom Leben in Kyoto berichten: schlecht isolierte Häuse, das fällt jedem Ausländer sofort auf. Hier ein Foto von der Kaffeepause - natürlich wieder mit einem Physiker, wie es so oft in Innsbruck war - am Nachmittag in meinem Haus:

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Sushi mit Urara

Der Sushi-meister Shigemitsu hat eine neue Arbeitsstelle (er hat Fugu-Level) - das Lokal wurde neu eröffnet und so traf ich Urara und Ike-chan zum Abendessen. Anfang des Monats hatte ich den JLPT (Japanese Language Proficiency) 3 Test gemacht, und da ich mir von meinen Laborkollegen anhören musste, dass ich Tokyo-Dialekt spreche - haben wir heute Abend wieder brav Kansai-Dialekt geübt. Einem Vorarlberger sind solche Nuancen sehr wichtig ;) Als Erklärung, in Okinawa sprechen die Japaner einen so extremen Dialekt, dass der Rest von Japan sie nicht versteht (Vorarlbergerisch), in der Kansai-Region (Mie, Nara, Wakayama, Kyoto, Osaka, Hyōgo, and Shiga Prefäktur) spricht man dann wohl Tirolerisch und in Tokyo spricht an Wienerisch, wenn nicht sogar richtiges Hochdeutsch ;)



Bevor ich das folgende Foto machte, hab ich Urara erklärt, dass bei uns solche Blumengestecke nicht zur Eröffnung eines Lokals aufgestellt werden, sondern eher auf dem Friedhof zu finden sind...

Dienstag, 8. Dezember 2009

Karaoke

Die beiden musste ich einfach für mich selber hier verewigen. Schon das zweite Mal sind wir direkt von Kabuki-Sushi aus, zum Karaoke-Singen gegangen. Es gibt nicht viele deutsche Lieder, und noch wenigere aus Österreich. Ein Favorit der beiden ist "Rock me Amadeus" von Falco. Dieses Mal hab ich ihnen "Moskau" von Dschingis Kan vorgesungen ;)

Sonntag, 29. November 2009

Kibune-Kurama

Unsere Rafting-Runde wanderte von Kibune nach Kurama. Es war fast schon zu spät, um die Herbstfarben dort zu geniessen, doch einige Bäume hatten noch Blätter ;)








Samstag, 14. November 2009

Herbst

Der Herbst in Kyoto ist einfach schön... Downtown ist es noch zu früh, dafür sind dort die Kirschbäume schön rot, wie hier beim Kamo-Fluss. In Ohara, beim Sanzen-Tempel sind die roten Ahornblätter (Momiji) schon in voller Pracht und einen schönen Gingko hab ich auch noch gesehen:
Bevor man irgendwo hingeht, muss man natürlich im Internet überprüfen, wie weit die Ahornbäume schon sind - hier.




Freitag, 13. November 2009

Gottesanbeterin zu Gast

Gestern in der Früh hatte ich Besuch - ich hab den Gast zuerst im Zwischenraum gelassen und am Abend dann die ersten Fotos gemacht:




Heute habe ich sie das erste Mal gefüttert - wild-type Drosophila melanogaster vom Nachbarlabor - das Genom dieser Fliegen wurde als Kontrolle zum dark-fly-genome-Projekt mitsequenziert (!) Egal, nun zur Fütterung - die Fliegen für 1 Minute ins Gefrierfach, dann "schlafen" sie und können fein in den Topf mit Glasdeckel zur Mantis geworfen werden. Sie hat sogar schon gefressen!


Mittlerweile bleibt sie ganz ruhig, wenn ich Fotos mache... doch am Anfang - sobald ich zu nahe kam, ging die Kamera-Jagd los:



Zuerst dachte ich, dass es ein Männchen ist - so dünn, keinen eindeutigen Ovipositor zur Eierablage..... doch nach genauerem Hinsehen konnte ich diese Struktur zwischen den Cerci doch als Ovipositor identifizieren. Die Anzahl der Abdominalsklerite bzw. "Bauchplatten" ist bei Weibchen auch immer weniger als bei Männchen... ich muss das jetzt natürlich noch von den Fachleuten bestätigen lassen ;)



Und noch ein Abschlussprofil:



Fotos vom ersten Tag sind hier und vom zweiten Tag hier.

Samstag, 7. November 2009

Hozugawa-kudari

Am Samstag nahm mich Seiko mit ihren Freundinnen auf einen Ausflug mit. Der Tag war streng geplant. Um 8 uhr 30 fuhren wir mit einem Touristenbähnlein (sicher 50 Jahre alt) Richtung Hodugawa, danach gings zürück zur Flurreinigung des Hozu-Flusses und zwar genau dort, wo wir immer mit dem Rafting-Boot ankommen. Zum Mittagessen gings weiter mit der normalen JR-Linie nach Kameoka. Dort hatten wir einen Tisch bei einem Luxus-Italiener reserviert. Um 14:30 hatten wir schon den nächsten Termin, eine Bootsfahrt um 3500 Yen (500 Yen Rafting-Freunde-Discount) Richtung Saga-Arashiyama... ein interessanter Tag, vorallem sprachtechnisch :) Mehr Fotos .




Der japanische Garten, der zum italienischen Restaurant gehört:



Mit dem Touristenboot den Hozugawa-hinunter (-kudari):



Mittwoch, 4. November 2009

Käsefondue in Agatas Büro

Zu Saito-sans Geburtstag saßen wir in Agatas Büro un aßen unter anderem ein Schweizer Käsefondue... dabei stellten wir fest, dass Käsefondue mit Stäbchen viel besser zu essen geht, als mit den Gäbelchen:







Mehr Fotos gibts hier .

Freitag, 30. Oktober 2009

Zombie Party im Urban-Guild

Seit Martin nicht mehr in Japan ist, bin ich kaum noch abends ausgegangen. Meist hat das auch damit zu tun, dass ich am Wochenende immer gegen 5 Uhr 30 oder so aufstehen muss, um rechtzeitig bei irgendeinem Rafting- oder Wander-Treffpunkt zu sein. Am 30. Oktober ging ich mit Tomoki-san von der Burrito-Bar zu Urban-Guild. Dies ist eine Art Alternativ-Club, indem eine Zombie Party zur Veröffentlichung einer CD der Zombie Girls stattfand. Ich war wirklich sehr erstaunt über die "künstlerische" Aktivität die man uns hier gezeigt hat - wer mehr sehen will, klick hier.





Donnerstag, 22. Oktober 2009

Kurama Fire Festival

Jedes Jahr am 22. Oktober findet das exzentrische Feuerfestival in Kurama statt. Ziemlich verrückt! Ca 250 Fackeln werden tanzend herumgetragen - die grossen sind bis zu 80 Kilo schwer! Das kleine Dorf ist voll mit Menschenmassen, zumindest vom Bahnhof bis zum Kurama-Tempel. Dabei wird strikt zwischen den Besuchern und einheimischen Zuschauern unterschieden: die Einheimischen tragen Schleifen und dürfen sich frei bewegen. Besucher dürfen nur in eine Richtung durchs Dorf gehen. Auf der Strasse Richtung Kurama-Onsen haben die meisten Leute ihre Häuser geöffnet und zeigen mit Familienerbstücken dekorierte Zimmer. Vor dem Kurama-Onsen waren Essstände aufgestellt - ähnlich wie auf dem Weihnachtsmarkt bei uns zuhause - es gab sogar Küachle-ähnliche Naschereien. Der Höhepunkt ist gegen 22 Uhr, da werden 2 Mikoshi (tragbare Schreine) durch das Dorf gezogen. Da durften sogar wir Touristen mithelfen. Eine verrauchte Geschichte.













Sonntag, 18. Oktober 2009

Chocolate Place

Endlich Erholung am Sonntag in Kyoto - fast schon ähnlich zu meiner Studentenzeit im Rapoldiheim in Innsbruck war die Lust auf Schokolade am Nachmittag sehr gross. Eine Gute Gelegenheit, um den "Chocolate Place" um die Ecke mal auszuprobieren. Schokolade und Kuchenessen in Japan: